Miktionsprobleme
Etwa 400.000 erwachsene Bürger in Dänemark haben Probleme mit Harninkontinenz, zwei- bis dreimal mehr Frauen als Männer. Etwa 200.000 Männer in Dänemark haben potenziell behandlungsbedürftige Miktionsbeschwerden. In allen Abteilungen/allen Fachgebieten begegnen wir Patienten mit Miktionsproblemen, die eine Intervention und ggf. Abklärung erfordern.
Miktionsprobleme bei Männern und Frauen nehmen mit dem Alter zu
Was sind Miktionsprobleme?
Miktionsbeschwerden bei Männern und bei Frauen können mehrere Ursachen haben. Die Symptome werden entweder in Entleerungsprobleme oder Speicherprobleme eingeteilt. Insgesamt werden die Beschwerden als LUTS (= lower urinary tract symptoms) bezeichnet.
Symptome von Miktionsproblemen
- Entleerungssymptome können sein: Startschwierigkeiten, schwacher Strahl, Blasenentleerungsstörungen, unterbrochene Miktion, Notwendigkeit zu pressen/drücken, Nachtröpfeln, Brennen oder Schmerzen beim Wasserlassen und akuter Stopp der Miktion
- Speichersymptome – stammen aus der Harnblase – können sein:
Plötzlicher und starker Harndrang (Urgency), unwillkürliches Wasserlassen (Inkontinenz), häufiges Wasserlassen (Pollakisurie), geringe Urinmengen, nächtliches Wasserlassen (Nykturie) und ggf. Schmerzen bei Blasenfüllung.
Typische Ursachen für Miktionsprobleme
Miktionsprobleme treten häufiger mit zunehmendem Alter auf und können mehrere Ursachen haben. Darüber hinaus werden geschlechtsspezifische Variationen beobachtet:
- Vergrößerte Prostata und Prostatakrebs (nur Männer)
- Überaktive Blase (häufiger bei Frauen)
- Verengung des Blasenhalses oder der Harnröhre (selten bei Frauen)
- Blasenentzündungen und interstitielle Zystitis (häufiger bei Frauen)
- Diabetes oder neurologische Erkrankung (Multiple Sklerose, Morbus Parkinson etc.)
- Blasenkrebs und „Strahlenzystitis”
Untersuchung und Behandlung
Wir bieten Untersuchungen zur Abklärung der Ursache an. Die Untersuchungen umfassen das Ausfüllen eines Flüssigkeits- und Miktionsprotokolls, eine Urinprobe mit Messung des Restharns in der Blase mittels Ultraschall, Ultraschalluntersuchung der Prostata (bei Männern), ggf. Blasenspiegelung (Zystoskopie) und ggf. Röntgenuntersuchung. Darüber hinaus ggf. urodynamische Untersuchung.
Die Behandlung hängt von der Ursache ab.
Derselbe Arzt und schnelle Behandlung
Unabhängig davon, ob die Symptome akut aufgetreten sind oder länger andauern, sollten Sie von einem Facharzt für Urologie untersucht werden. Unsere Fachärzte stehen bereit, um Ihnen zu helfen, damit Sie schnell die richtige Diagnose erhalten – unabhängig davon, ob Sie Selbstzahler sind, eine Krankenversicherung haben oder über die öffentliche Wartezeit-Garantie kommen.
Alle Untersuchungen können im CPH Privathospital durchgeführt werden, und Sie haben daher während des gesamten Verlaufs denselben erfahrenen Facharzt.